Naturschutzgebiet Sippenauer Moor
Das Sippenauer Moor ist ein Naturschutzgebiet im Landkreis Kelheim in Niederbayern, südöstlich von Saal an der Donau. Das Sippenauer Moor bietet zahlreichen seltenen, zum Teil nur hier vorkommenden Arten einen Lebensraum. Das Sippenauer Moor liegt in einem Taleinschnitt, der in frueherer Zeit von der Donau durchflossen wurde und heute den in die Donau muendenden Fleckinger Bach fuehrt. Am suedlichen Rand des Moores verlaeuft eine Grenze des Weissen Juras mit charakteristischem Malmkalk. An dieser Stelle bilden sich versaerkt Karstquellen, die das Moor speisen. Das austretende Grundwasser ist stark schwefelhaltig. Das Biotop gliedert sich in die sogenannte Altflaeche von etwa 1,35 ha im Nordwesten des Moores, deren Torfkoerper aus dem Ende der letzten Eiszeit stammt und die juengeren Flaechen von ca. 15,9 ha, die von Loesseinwehungen gepraegt sind. Diese foerdern die Bildung von Niedermoortorf, waehrend im Bereich der Altflaeche Niedermoortorf durch das einstroemende Karstwasser gebildet wird. Die Schwefelquellen des Moores stellen eine Besonderheit im gesamten bayerischen Raum dar. Die Herkunft des enthaltenen Schwefels ist ungeklaert. Vermutet wird unter Anderem, dass er aus Braunkohlevorkommen des Tertiaers im Alpenvorland oder aus Pyritknollen im angrenzenden Malmkalk stammt. Das Alter der Schwefelwasser in diesem Gebiet wird auf 8.000 bis 20.000 Jahre geschaetzt. Von den Schwefelquellen leitet sich auch der Name des Moors her: sippen bedeutet "stinken" oder "faulig riechen" Bilder: geocaching.com Von Glasreifen - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=39893378 Von Kristian Peters -- Fabelfroh 07:58, 29 June 2007 (UTC) - photographed by Kristian Peters, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2320765 - Parks und Naturdenkmäler
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Herzogpark Regensburg
Der Herzogspark, gelegentlich auch inkorrekt Herzogpark, ist eine Grünanlage mit ca. 1,5 ha Fläche am Westrand der Altstadt von Regensburg. Der Herzogspark vereint heute auf seinem Gelände Kunst- und Baudenkmäler aus verschiedenen Epochen sowie eine reichhaltige Pflanzenvielfalt. Markantestes Stück ist der viergeschossige, auf einem quadratischen Grundriss errichtete knapp 10 m hohe Prebrunnturm. Eine von einer Löwenfigur bewachte Tafel über dem Eingang trägt die Inschrift "ANNO DOMINI MCCLXXXXIII HOC OPUS INCEPTUM EST IN VIGILIA BEATI GEORGII" und weist damit darauf hin, dass mit dem Bau der Stadtmauer am Vigiltag vor St. Georg (22. April) des Jahres 1293 begonnen wurde. Im südlichen Teil des Herzogsparks wurde ein Renaissancegarten geschaffen. Herzstück ist ein im Zuge der Umgestaltung zum Park freigelegter achteckiger, aus einem Stück gearbeiteter Brunnen aus Natursandstein, dessen Seiten verschiedene Motive aus Heraldik, Botanik und Astronomie zeigen. Von ihm führen mehrere geometrisch ausgerichtete, von niedrigen Buchsbaumhecken gesäumte Kieswege weg; die dazwischenliegenden Flächen wurden als Blumenrabatten gestaltet. Den südlichen Abschluss bildet das Württembergische Palais mit dem Naturkundemuseum Ostbayern. Es besteht aus drei stumpfwinklig miteinander verbundenen Flügeln, deren Schauseiten sowohl zur Prebrunnstraße als auch zum Park hin ausgerichtet sind. Bemerkenswert erscheinen die Stuckfriese Christian Itelsbergers, die in antikisierender Weise etwa Prozessionen von Frauen mit Blumenschalen und Blütengebinden darstellen. Bilder: Von Benutzer:Dr. Meierhofer - Übertragen aus de.wikipedia nach Commons durch EvaK mithilfe des CommonsHelper., CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6946325 Von Benutzer:Dr. Meierhofer - Übertragen aus de.wikipedia nach Commons durch EvaK mithilfe des CommonsHelper., CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6946331 - Parks und Naturdenkmäler
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Schlosspark Falkenstein
Er ist eine Stätte unberührter Natur - direkt am Fuße des burgbewehrten Granitkegels mit seinen Baumriesen und wuchtigen Felstürmen. Eine etwa 1 ½ - stündige Wanderung, die beim Parkplatz hinter dem Rathaus beginnt, führt an folgende Punkte im Schlosspark - Schützenplatz: Schon im 18. Jahrhundert (oder noch früher) wurde hier der Schießsport betrieben. - Königsplatz: Die Bezeichnung führt auf einen Besuch der königlichen Majestäten Maximilian und Maria, sowie die fürstlichen Durchlauchten Maximilian von Thurn und Taxis und dessen Gemahlin Helene am 3. Juli 1852 zurück. - Klause: Hier soll vor vielen Jahren ein Einsiedler gehaust haben. - Schiefer Stein: Der Beginn eines beschwerlichen Abschnittes wird angekündigt. - Froschmaul: Die Ähnlichkeit fällt sofort ins Auge. - Steinernes Gäßchen: Scheint in das Innere des Burgberges zu führen. - Himmelsleiter: Ein beschwerlicher Weg über eine lange Holztreppe. - Herzbeutel Gäßchen: Ein in Felsspalte eingeklemmter freihängender Stein in Form eines Herzbeutels. - Hohler Stein: Wird auch Herminensgrotte genannt, eine natürliche Höhle in diesem Steinmassiv. - Burg-Museum: Besichtigung Museum Jagd und Wild, oder eine kräftige Brotzeit in der gemütlichen Burggaststätte. Rückweg über den Schloßweg und Aufstieg nach ca. 50 m zur Schloßkapelle. - Schanzl: diente vormals als vorgelagerte Verteidigungswehr und war mit Kanonen bestückt. - Leuchtmoos: s'Laubmoos schimmert aus einer verschlossenen Höhle smaragdgrün. - Kurz vor dem Ausgangs- und Endpunkt ragt ein etwa 5 m hoher Stein auf, an dem eine Gedenktafel befestigt ist. Die Inschrift erinnert an den tödlichen Absturz eines Kindes am 30. August 1836. Von diesem Mahnmal einige Meter entfernt, endet unser Weg wieder beim Hotel Am Schlosspark. Weitere Informationen siehe Websites. Bilder: Vorderer-Bayerischer Wald Website (keine Angabe Fotograf) - Parks und Naturdenkmäler
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Feng Shui Kurpark Lalling
Deutschlands einziger öffentlicher Feng Shui Kurpark mit Pavillon, Kursee, Störzonenlehrpfad, Organ- und Chakraweg, Keltenhaus- und verschiedenen Themengärten, Obst- und Wildkräuterwiese, Kinderspiel- und Grillplatz, Holzsteg über den Zuedinger Bach zum Naßwiesenareal. Der Kurpark mit Wohnmobilstellplatz, befindet sich am südlichen Ortsrand von Lalling an der Staatsstraße 2133 im Lallinger Winkel. Der Kurpark mit einer Größe von knapp 6 ha ist der erste seiner Art in Deutschland, der unter den Schwerpunkt-Themen FENG SHUI und ALTES WISSEN steht. Es wird eine Verbindung zwischen der westlichen und der östlichen Betrachtung von Natur und deren Zusammenhängen dargestellt. Er soll dem Besucher helfen, sich zu entspannen. Das Herzstück des Parks ist der in Form einer liegenden Acht angelegte Kursee mit einer Wasserfläche von ca. 3.000 m² und einem Fassungsvermögen von ca. 6.000 m³. Die Wassertiefe ist unterschiedlich. Die tiefste Stelle liegt bei 3,50 m. Der naturnah gestaltete See verfügt über zwei Stege, Pflanzzonen und Flachwasserzonen mit Kies. Der Wasserzulauf erfolgt aus einer im Areal ausgebauten Quelle. Das Wasser wird ausschließlich durch Sonneneinstrahlung erwärmt. Auf einen Chemieeinsatz wird verzichtet. Zur Wasserreinigung sind entlang des Kurseeufers Pflanzen gesetzt. Um den See führt ein Rundweg. Die Stege symbolisieren den Yin- und Yangpunkt. Legt man beide Stege zusammen, ergibt sich ein Kreis, der die Harmonie wieder spiegelt. Es sind bei allen Stationen Informationstafeln sowie Ruhebänke aufgestellt. Die Gemeinde bietet von März bis Oktober jeden Donnerstag um 15:00 Uhr eine Führung durch das Parkareal an. Dauer ca. 1½ - 2 Std.; Unkostenbeitrag 3,- €; Treffpunkt am Pavillon. Weitere Informationen siehe Website. Bilder: Lalling Website - Parks und Naturdenkmäler
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Nationalpark Sumava - CZ
Das Reservat liegt tief im Böhmerwald an der Grenze zu Deutschland und Österreich. Die Fläche verteilt sich auf die Regionen Pilsen und Südböhmen in den drei Bezirken Klatovy, Český Krumlov und Prachatice. Der Nationalpark erstreckt sich auf einer Länge von 70 km und einer Breite von 2–15 km. Jenseits der südwestlichen Grenze schließt der kleinere Nationalpark Bayerischer Wald in Niederbayern an, mit dem zusammen der Nationalpark Šumava die größte zusammenhängende geschützte Waldfläche Zentraleuropas bildet. Sie stellen sowohl einen wertvollen Naturraum, als auch ein beliebtes Ziel für den Tourismus dar. Während des Kalten Krieges verlief der Eiserne Vorhang durch den heutigen Nationalpark. Der Status des inneren Böhmerwalds als militärisches Sperrgebiet begünstigte die ungestörte Entwicklung der Natur in der Region. So finden sich hier heute zahlreiche seltene und bedrohte Arten, die andernorts in Mitteleuropa kaum noch zu finden sind. Auch die unterschiedlichen Landschaften im Böhmerwald tragen zu einer großen Artenvielfalt bei. Mehr Informationen finden Sie auf den Websites. Bilder: Von NP Šumava - NP Šumava, selbst fotografiert,
Logo, https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=4978217 Von Skippy in der Wikipedia auf Tschechisch, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4138846 Von David Paloch (Caroig) - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1683166 - Parks und Naturdenkmäler »
Nationalpark Bayerischer Wald
Die Ferienregion Bayerischer Wald gilt als einer der ursprünglichsten und wildesten Urlaubsregionen in Deutschland. Hier kann sich die Natur nach ihren eigenen Gesetzen entwickeln und entfalten. Der Nationalpark Bayerischer Wald ist, wie viele andere Nationalparks Europas und weltweit, durch ausgedehnte Wälder geprägt. Anders als in der offenen Landschaft bietet sich hier dem Besucher bei einer Wanderung nur höchst selten die Gelegenheit den heimlichen Schwarzstorch oder den perfekt getarnten Luchs zu beobachten. Die Haltung von Wildtieren in Gehegen ist zwar keine unmittelbare Naturschutzaufgabe des Nationalparks. Doch bereits im Grundsatzbeschluss zur Errichtung des ersten deutschen Nationalparks wurde festgelegt, dass Großgehege zur Präsentation bedeutender Tierarten des Waldgebirges als Besucherattraktion einzurichten seien. Was gibt es zu sehen: Eingebettet in eine vielgestaltige Waldlandschaft wurden am Rande des Nationalparks zwischen den Ortschaften Neuschönau und Altschönau einer Fläche von rund 250 Hektar Zug um Zug 16 Großgehege und Volieren errichtet und zum Tierrfeigelände im Nationalparkzentrum Lusen zusammengefasst. Hier leben aktuell 36 verschiedene Vogel- und Säugetierarten aus der heimischen Tierwelt. In den geräumigen Landschaftsgehegen (reine Gehegefläche ca. 40 Hektar) mit naturnahen Lebensraumkulissen können die Bewohner nach ihrem arteigenen Tagesrhythmus leben – Laufen, Klettern, Baden, Schlafen und sich auch einmal total zurückziehen. Wie plane ich meinen Besuch: Bevor Sie zu einer Wanderung durchs Tierfreigelände aufbrechen, empfehlen wir Ihnen sich am besten im Besucherzentrum „Hans Eisenmann-Haus“ aktuell zu informieren. Hier erhalten Sie von unserem geschulten Personal Empfehlungen zu Führungsangeboten und eine individuelle Beratung, wie Sie Ihren Besuch optimal gestalten können. Zugang: Der Hauptzugang liegt am Parkplatz P1 (Kreuzstraße) unweit des Besucherzentrums „Hans Eisenmann-Haus“ bei Neuschönau. Weitere Zugänge befinden sich an den Parkplätzen bei Altschönau und an der Böhmstraße. Der Eintritt in das Tierfreigelände ist frei, die Parkplätze sind gebührenpflichtig! Sie erreichen die Parkplätze und Eingänge zum Tierfreigelände entweder mit dem Auto, in der Urlaubssaison vom 15. Mai bis 4. November mit dem Bus (sog. Igel-Bussystem in der Nationalparkregion), mit dem Fahrrad und von den nahgelegenen Ortschaften aus auch zu Fuß. Besuchszeiten: Das Tierfreigelände ist ganzjährig und stets frei zugänglich (Tag und Nacht), im Winter geräumt und gestreut! Die Besucherwege sind sehr gut beschildert und auch für Kinderwägen und Rollstühle geeignet. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Nationalparks. Bilder: Facebook Nationalpark, (Dr. Franz Leibl, Richard Taylor) - Parks und Naturdenkmäler
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